aktuelle Beobachtungen am Wieblinger Altneckar

Auch Nutrias können am Alten Neckar beobachtet werden

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Diese Tiere stammen ursprünglich aus Südamerika und wurden ab dem 18. Jahrhundert als Pelzlieferant nach Europa eingeführt.  Ein Nutria kann von einem Biber am einfachsten durch seinen langen runden Schwanz unterschieden werden. Ein Biber besitzt einen abgeplatteten, mit lederartiger Haut bedeckten und unbehaarten Schwanz (Kelle).

Außerdem hat ein Nutria kleine runde Ohren und eine breitere Nasenpartie  mit großen Nasenlöchern und langen leuchtend weißen Schnurrhaaren.

Ein ungewöhnliches Paar  (07.04.2019)

 

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Seit einige Tage kann am Alten Neckar ein Gänsepaar beobachtet werden, bei dem ein Partner (möglicherweise das Männchen) eine Kanadagans ist, der andere Partner eine Weißwangengans (auch als Nonnengans bezeichnet).

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Weißwangengans
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Kanadagans

Da solche Paarungen — wie in der Literatur zu lesen — erfolgreich sein können, können wir gespannt sein, ob wir in einigen Monaten eine „gemischte“ Familie beobachten können.

 

Es ist Frühling (23.03.2019)

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Viele Obstbäume und Sträucher stehen in voller Blüte.IMG_4830

blühender Weißdorn am Altneckar

Die Wintergäste haben Wieblingen inzwischen verlassen. Doch die  ersten Zugvögel sind zurück aus ihrem Winterquartier.Zilp-Zalp

Heute ( 23.03.19) war der Zilpzalp deutlich am Alten Neckar zu hören. Er ruft seinen unermüdlich seinen Namen und ist an seinem Ruf leicht zu erkennen. Zu Gesicht bekommt diesen blaumeisengroßen Vogel eher selten und, da er meist von einem Ast zum anderen hüpft, konnte ich ihn auch nicht fotografieren (Zeichnung E. Stegemeyer, 1962)

Seit Mitte Dezember 2018 können auf dem Wieblinger Altneckar  Gänsesäger beobachtet werden – typische Wintergäste.

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Heute (16.02.2019) zeigten sich 4 Paare unterhalb der Haltestelle Hermann-Treiber-Straße. Ein Paar dieses großen Entenvogels ist auf dem Foto zu sehen.

 

 

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Am 19.01.2019 konnte ein Pärchen der seltenen Zwergtaucher mal wieder am Wieblinger Altneckar (Höhe Kerweplatz) beobachtet  werden.

 

 

 

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Nachdem das Hochwasser des Alten Neckars (Höchststand am 14.01.2019) allmählich wieder zurückgeht, wird die Menge des Plastikmülls, der sich in den Gehölz am Ufer des Flusses verfangen hat, sichtbar (fotografiert am 19.01.2019)

 

 

 

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Wintergäste im Altneckar Heidelberg-Wieblingen (Tafelenten und Reiherenten, Foto: RB)
  • erste Wintergäste  gesichtet (18.11.2018)

     

Tafelenten sind angekommen

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Tafelente, Männchen (Foto: RB)

Der Erpel hat einen braunen – rotbraunen Kopf und Hals, sein Körper und seine Flügel schimmern grau. Das Weibchen ist unscheinbar braun gefärbt mit hellbraunen Partien.

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Tafelente, Weibchen (Foto:RB)

Die Tafelenten gehören zu den Tauchenten; sie ernähren sich von Wasserpflanzen und Kleintieren im Wasser.

 

 

 

  • Flussuferläufer   –  ein regelmäßiger, aber seltener Gast im NSG Altneckar Heidelberg-Wieblingen

IMG_4082 (3)Der Flussuferläufer gehört zu den Schnepfenvögeln. Er ist ein Langstrecken-zieher, der sich von April bis Oktober in unseren Breiten aufhält.

Meist kann ein einzelner Vogel  beobachet werden, wenn er kleine Krebse, Weichtiere und Insektenlarven o.ä. mit dem Schnabel aus dem flachen Wasser pickt, z.B. von den Betonplatten unterhalb des Wieblinger Wehrs.                      (Foto: Buyer, 23.09.2018)

In Mitteleuropa und im Südwesten Europas ist der Flussuferläufer recht selten geworden, er steht auf der „Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten in Baden-Württemberg“ (2013). Zu den wesentlichen Gefährdungsursachen des Flussuferläufers zählen die Zerstörung seines Lebensraumes durch Flussregulierung und Kanalisierung oder eine energiewirtschaftliche Nutzung mit Überstauungen. Er verliert dadurch seine Brutplätze auf den Kiesbänken. Auch durch Wassersport und Angler werden Flussuferläufer aus ihrem Lebensraum vertrieben.

 

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  • Sanderling – ein seltener Gast am Alten Neckar

Am Wochenende konnte Klaus Hofmann in der Nähe des Wehrstegs einen Sanderling fotografieren.  Drei Tage lang hatte er den seltenen Gast bei der Nahrungssuche beobachtet – und gefilmt: www.youtube.com/watch?v=rVvxeSs0MyQ (10.09.2018)

 

  • Der Biber ist ein gern gesehener Bewohner des Alten Neckars, der sich allerdings selten sehen lässt (27.08.2018).

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Mitte des 20. Jahrhunderts waren die Biber in Baden-Württemberg ausgerottet, weil sie wegen ihres hochwertigen Fells gejagt wurden. Seit ca. 2010 leben die größten Nagetiere Europas wieder am und im Neckar. Ihre Rückkehr ist für den Naturschutz ein großer Erfolg.             Mehr Informationen über den Biber und seine Lebensweise finden Sie auf der Informationstafel gegenüber der Bushaltestelle „Neckarspitze“ an der Mennheimer Straße.

 

 

  • Auch die Aue am Unteren Neckar leidet unter der derzeitigen Hitze und Trockenheit.

In den letzten Wochen sank der Wasserspiegel des Alten Neckars , die typischen Auengehölze am Ufer wurden nicht mehr ausreichend mit Wasser versorgt. Dürre Blätter, die bei Berührung zu Boden fallen, sind Folge.

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In den Flachwassserbereichen steht das Wasser. Algenteppiche bedecken die Wasseroberfläche und den dort lebenden Fischen fehlt der Sauerstoff – so wie dem fast 2 m großen Wels, der auf der Beton-platte vor dem Wehrsteg gestrandet ist (05.08.2018).

 

 

  • Gelbe Teichrosen

Nun blühen sie wieder:  die gelben Teichrosen, die auch als „Große Mummel“          bezeichnet werden.
Anglerzeitun_10004 (2)Der überwiegende Teil der Pflanze liegt unter Wasser. Ihre großen Blätter schwimmen auf der Wasseroberfläche. Auf ihnen landen Insekten und manchmal auch Frösche oder kleine Wasservögel.  Ihre gelben Blüten erinnern ein wenig an übergroße Dotterblumen. Sie blühen den ganzen Sommer über (von Juni bis September).

Wie alle Seerosengewächse ist die gelbe Teichrose sie in Deutschland geschützt. (23.6.2018)

  • Brutzeit für die Vögel am Altneckar (06.06.2018)

    Mai bis August ist für die meisten Vögel im Gebiet des Altneckars die Zeit der   Brutpflege.                                                                                                                   Eisvögel z.B. kann man derzeit beobachten, wie sie Fische zu ihren Jungen bringen. Dabei liegt der Fisch mit dem Kopf voraus im Schnabel.Wenn der Kopf im Schnabel vorne liegt, liegt er genau richtig, um vom  Jungvogel verschluckt zu werden. Denn Fische werden von Vögeln stets mit dem Kopf voraus verschluckt, weil so die nach hinten gestellte Schuppen beim Schlucken nicht stören.

 

  • Seit Anfang Mai ist der Ruf des Kuckucks am Alten Neckar zu hören. (06.05.2018)

    Da der Kuckuck ein relativ unauffällig graues oder braungrauer Gefieder hat, ist er nur selten zu sehen.  Das Weibchen legt seine Eier in die Nester anderer Singvögel und betreibt selbst keine Brutpflege. Am Alten Neckar werden die Kuckuckseier meist von den kleinen Teichrohrsängern ausgebrütet, die ihre Nester an Schilfhalmen – meist direkt über dem Wasser – befestigen.

  • Teichrohrsänger sind im Schilf zu hören (27.4.2018)

  • Die ersten Nachtigallen sind da! (19.4.2018)

  • derzeit (12.4.2018) können am Neckar und Neckarufer beobachtet werden

kursiv: Neozoen

  • Weißstörche ( u.a. auch im Nest)
  • Graureiher
  • Silberreiher
  • Kormoran
  • Stockenten
  • Mittelmeermöwen
  • Lachmöwen
  • Höckerschwan
  • ein Trauerschwan
  • Kanadagänse
  • Nilgänse
  • Halsbandsittiche
  • Mönchsgrasmücken (seit Anfang April)
  • Dohlen
  • Rabenkrähen
  • Mäusebussard
  • Turmfalke
  • Kohlmeisen
  • Blaumeisen
  • Haussperling
  • Rotkehlchen
  • Stare
  • Amseln
  • Ringeltauben
  • Zilpzalp
  • Haussperling
  • Buchfink
  • u.a.

 

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Abendspaziergang am Altneckar

Der nächste Abendspaziergang am NSG Altneckar Heidelberg-Wieblingen findet

am Samstag, den 11. Mai 2019 um 17.00Uhr statt

Wir wollen die Tiere und Pflanzen dieser einmaligen Auenlandschaft am Altneckar anschauen. Es empfiehlt sich, ein Fernglas mitzubringen.

Treffpunkt: Informationstafel auf dem Wehrsteg